Inizio > Rivista Antonianum > Articoli > Stamm Sabato 29 febbraio 2020
 

Rivista Antonianum
Informazione sulla pubblicazione

 
 
 
 
Foto Stamm Heinz-Meinolf , Recensione: MARIO TOSO, Umanesimo sociale: viaggio nella dottrina sociale della Chiesa e dintorni, in Antonianum, 80/2 (2005) p. 392 .

Mario Toso ist Professor für Sozialphilosophie an der Universitas Pontificia Salesiana in Rom und doziert gleichzeitig kirchliche Soziallehre an der Pontificia Universitas Lateranensis in Rom. Im vorliegenden Band greift er zehn Schwerpunktthemen der Soziallehre der Kirche auf: I. Studio, diffusione e mediazione della dottrina sociale della Chiesa (S. 15-33); II. Una grammatica comune (S. 35-81); III. Antropologia e diritti (S. 83-103); IV. La famiglia, cardine della civiltà dell'amore (S. 105-146); V. Lavoro per tutti (S. 147-183); VI. Economia a servizio della persona (S. 185-218); VII. La comunità politica non è una società di affari (S. 219-249); VIII. La dottrina sociale della Chiesa e lo Stato sociale (S. 251-273); IX. I mezzi di comunicazione sociale e la convivenza umana (S. 275-316); X. La solidarietà e l'Europa (S. 317-333). Im Anhang werden zudem einige Zentralthemen der derzeitigen Sozialtheorie behandelt: 1. Attualità e futuro del “terzo settore” (S. 335-343); 2. Progetto di una “Welfare Society”: significato e contenuti (S. 345-351); 3. La società e la sua origine (S. 353-398); 4. Sintesi sociali a confronto (S. 399-429).

Das Vereinte Europa, so führt Toso im zehnten Schwerpunktthema aus, ist eine Baustelle. Zuerst ist der Körper gewachsen. Jetzt gilt es, diesem Körper eine tiefere und bewusstere Seele zu geben, eine Seele, die von großherzigem, vereintem und systematischem Streben nach dem Gemeinwohl erfüllt ist. Denn alle sind verantwortlich für alle. Die Einzelnationen dürfen nicht ausgelöscht werden, sondern sie zusammen müssen mit ihrer je eigenen Identität ein „Volk der Völker” bilden. Toso zitiert Papst Johannes Paul II., der von einer immer noch bestehenden unsichtbaren Mauer zwischen den Völkern Europas spricht: „Es ist eine Mauer aus Angst und Aggressivität, aus Verständnislosigkeit für Menschen anderer Herkunft, anderer Hautfarbe, anderer religiöser Überzeugung... Die unbezweifelbaren Erfolge in der letzten Zeit auf ökonomischem, politischem und sozialem Gebiet können über das Vorhandensein einer solchen Mauer nicht hinwegtäuschen... Es wird kein wahres Vereintes Europa geben, solange es nicht in eine Einheit des Geistes eingemündet ist”.

Das Werk behandelt zahlreiche sehr aktuelle Fragenkomplexe und zeigt die Antwort der Soziallehre der Kirche auf. Somit steht man mit diesem Werk auf gründlich durchdachtem und vom katholischen Glauben durchdrungenem Grund.


 
 
 
 
 
 
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